Verein "Bungalowsiedlung Grünewalder See" e.V.

Zur Entstehung der Bungalowsiedlung
Am 10. Mai 1974 wurde unter Vorsitz von Hans-Joachim Krengel, dem damaligen Bürgermeister von Grünewalde, der kommunale Zweckverband "Grünewalder Lauch" gebildet.
Damit wurde der ehemalige Tagebau Plessa/Lauch, Restloch 117 zur Naherholung freigegeben.

Auf der östlichen Strandseite des Grünewalder Lauchs befinden sich 160 Bungalows.
Es wurden 7 siedlergruppen gebildet. Jede Siedlergruppe bekam auf der Grundlage eines Bebauungsplanes ein Stück Land zur Bebauung einer vorgegebenen Anzahl von Bungalows.
Der Zweckverband Grünewalder Lauch vergab die Parzellen an Privatpersonen über die ortsansässigen Betriebe und an sächsische Genossenschaften für die Feriengestaltung ihrer Genossenschaftsmitglieder z. B. hatte die Siedlergruppe 1 12 Bungalowbauer.
Vorgegeben waren die umbaute Fläche für private Bungalowbauer ca. 34 m², der Keller durfte nur 2,4 m x 2,4 m sein. Garagen sollten nicht gebaut werden, Unterschübe waren gestattet.
1976 gab es noch kein Wasser, keine Energie in der Siedlung.
Als erstes musste von den Siedlern der Elektroanschluss vom Forsthaus bis in die Siedlung gelegt werden.
Wasser für die Errichtung des Bungalows musste sich jeder Siedler anfahren lassen in großen Güllefässern. Später wurde in der Campingsiedlung ein Wasseranschluss und eine Zapfstelle in höhe der Siedlung 1 installiert.
1979 waren die ersten Bungalows bezugsfertig.
Der Zufahrtsweg vom Dorf bis in die Siedlung war unbefestigt. Da der bewrgbau eine Bekalkungsanlage hinter dem Lauch bauen sollte, wurde eine Schottereinlage in die Straße gebracht.
Für den Grund und Boden wurden von jedem Siedler an die Gemeinde Grünewalde eine Pacht bezahlt.Im November 1990 ließ die damalige Bürgermeisterin, Frau Karin Rabel, die Staße vom Dorfausgang bis zum Lauch asphaltieren.
Mit der wende bestand bei allen Siedlern der Wunsch, den Grund und Boden zu kaufen. So wurde ein Verein gegründet. der vorstand wurde von allen Siedlern bevollmächtigt, die Verkaufsverhandlungen zu führen.
23.05.1991 Gründungsversammlung des Vereins "Bungalowsiedlung "Grünewalder See" e.V.
 
Tagesordung:
- Bestätigung des Statuts
- Wahl des Vorstandes
- Wahl des Vorstandsvorsitzenden
gewählt wurden:

Vorstandsvorsitzender:

Herr Peter Große

Stellvertreter: Herr Fritz Finke
Schatzmeister: Frau Monika Apostel
Vorstandsmitglieder:






Herr Willfried Adam
Herr Karl-Heinz Dreißig
Herr Peter Schmidt
Herr Werner Knöfel
Herr Clemens Klaß
Herr Wolfgang Donath
Herr Siegfreid Krause
18.06.1991 Eintragung ins Vereinsregister als Verein "Bungalowsiedlung Grünewalder See"
Da das Gebiet bereits 1974 als Nutzungsart zum Naherholungsgebiet umgewandelt wurde, wurde der Verkauf von der Treuhandliegenschaften (TLG) vorgenommen.
Voraussetzung für alle Verkaufsverhandlungen war eine vollständige Vermessung aller Parzellen, welche der Verein im Voraus organisieren musste.
06.08.1992 Unterzeichnung des Vermessungsauftrages durch Herrn Peter Große und Monika Apostel mit der vermessungsfirma Schleifenbaum aus Bielefeld. ( Zweigsitz in Bad Liebenwerda)
Durch einen ö.b.V vermessungsbeauftragten vermessene Grundstücke sind Voraussetzung für den Kauf von Grund und Boden von der Treuhandanstalt.
Da bis 1993 die meisten Bungalows noch kein Wasseranschluß besaßen, verhandelte der Vorstand des Vereins mit dem Wasserverband ( WAL) Senftenberg, um schnellstmöglichst eine Wasserleitung zu bauen.
1993/1994 Bau der Wasserleitung durch den Wasserverband Lausitz ( WAL ), die Finanzierung erfolgte durch die Bungalowbesitzer und die Gemeinde Grünewalde.
Kauf von Grund und Boden durch die Bungalowbesitzer von der Treuhandanstalt ( THA ) und der Gemeine Grünewalde.
Eintragung in die Grundbücher erfolgte 1994 - 1996.
1995 Bau der Straße ab der Eiche Linse bis in die Bungalowsiedlung durch die Stadtverwaltung Lauchhammer. Weiterführung der Straße um die Bungalowsiedlung;
finanziert durch den Verein " Bungalowsiedlung Grünewalder See".Da das Energienetz marode wurde und die Stadtverwaltung es ablehnte als Eigentümer für die Siedler dieses Netz weiter zu betreiben, führte der Verein Verhandlungen mit der Envia, um das Netz zu erneuern.
1997 Bau einer Energieleitung in der Bungalowsiedlung; finanziert durch die Bungalowbesitzer.
Bau der Telefonleitung in der Siedlung.
1999 November - Bau der Radwanderwege entlang der Trasse Domsdorfer Bahn und nach Plessa über ehemalige OPG (AB-Maßnahme).
Dezember - Auslegen der Leitungen für die Flüssiggasversorgung von Tszyska-Minol.
2001 Kauf einer Fläche vor der Bungalowsiedlung und Einfriedung. Die Fläche soll als Abstellplatz für den Container für Grünabfälle dienen.

Um die Fläche für den Containerabstellplatz zu begrünen und die Wege ordentlich zu gestalten, wurde am 05. und 06. Oktober 2001 ein Arbeitseinsatz organisiert.

Damit das Vereinsleben auf kulturellem gebiet bereichert wird, findet seit 1999 jährlich mit der Stadtverwaltung Lauchhammer ein gemeinsames Strandfest statt.

Ansprechpartner für weitere Informationen:

Jetziger Vorsitzender des Vereins "Bungalowsiedlung Grünewalder See" e.V.
Herr Peter Schmidt
Tel.: 0 35 74 / 76 26 26

Schatzmeister
Monika Apostel
Tel.: 0 35 74 / 32 49
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