Kraniche in Grünewalde
Der Naturschutz in Grünewalde hat eine 30jährige Tradition. Medizinalrat Klaus Uhl und der Ortnaturschutzbeauftragte Helmut Arlt engagierten sich von Anfang an für den Naturschutz.

Die Gebiete besitzen eine vielfältige und interessante Flora und Fauna und dienen der Regeneration und der Bergbaufolgelandschaft.
Als Feuchtgebiete sind sie für den Wasserhaushalt in der Zukunft besonders wichtig.
In der Umgebung von Grünewalde gibt es seit Jahrzehnten einige Kranichbrutpaare. Besonders auffällig ist aber der Herbstzug der Kraniche. Mit etwas Glück kann man auf den Feldern des Schradens, bei Grünewalde, Staupitz, Gorden oder Sorno Hunderte der" Vögel des Glücks" sehen. Hier kann sie jeder gut beobachten, ohne sie zu stören. An den Brutplätzen muss völlige Ruhe herrschen.
Wer die Natur liebt, muss sie schützen und darf nicht selbst zum Störfaktor werden.
Unterstützt durch den ehemaligen Revierförster Kurt Grünig wurden auf ihr Betreiben die Gebiete "Welkteich"(100 ha) und "Seewald"(225 ha) 1981 zu Naturschutzgebieten erklärt.
Dieser Kranich wurde von Menschenhand gepflegt und aufgezogen.